The Causes of Anxiety and Suffering



Wie entstehen Angst
und Leid? Ich werde dazu meine
eigene Geschichte erzählen. Das ist keine schöne Geschichte, aber sie hat ein gutes Ende,
ein "happy end". Meine Geschichte ist… Vieleicht wisst ihr es schon? Als ich jung war, hatte ich eine
Angst- oder Panikstörung. Das war ein großes Problem. Und… Als ich im 3-Jahres-Retreat war, habe ich mich darauf fokussiert
mit der Panik zu arbeiten. Dabei habe ich rausgefunden, es gibt zwei Ursachen
meiner Angst. Zuerst,
der Glaube an die Panik. Sobald eine Nachricht
von der Panik kommt, denken wir, "Ja, du hast Recht.
Jawoll Sir." Denn da ist der Affengeist. Blah blah blah.
Yada yada yada. Der redet immer. Doch die Stimme ist
nicht so schön. Sie sorgt sich. Sie sorgt sich zu viel,
und schafft Probleme. "Das ist ein Problem!
Das ist ein Problem!" "Der ist nicht gut!
Die ist nicht gut!" "Oh, da ist Gefahr!
Oh!" Und man denkt, "Jawoll! Jawoll!
Das ist nicht gut! "Es ist ein Problem!
Was soll ich tun? Hmm! Oh!" Und so werden die
Probleme immer größer. Und im Gehirn,
so sagen die Wissenschaftler – gibt es viele Neuronen.
Und die reden sehr viel! Die lieben Tratsch!
Tratschende Neuronen. Und die tratschen miteinander. Und ein Neuron sagt,
"Oh, es gibt ein Problem!" Das andere sagt,
"Ja! Da ist ein Problem!" "Oh! Ja, Ja!" Und die werden
immer größer. Wie eine politische Gruppe.
Die werden immer größer. Und dann ändert sich
auch die Wahrnehmung. Alles erscheint beängstigend. Alles wirkt gefährlich. Man kann nicht schlafen.
Das Herz schlägt schnell. Und… Die ganze Welt scheint… beängstigend! Warum? Weil wir der
Panik geglaubt haben. Wir haben gesagt,
"Jawoll Sir!" Deswegen sind 99%… oder 98% der Wahrnehmung
nicht real, sondern selbst erschaffen. Die Angst wird
größer und größer. Doch wir können realisieren,
dass es unsere eigene Wahrnehmung ist. Die Wissenschaftler sagen, "99% unserer Sorgen,
werden sich nicht erfüllen." Das war die erste Ursache.
Und die zweite Ursache ist… Nach einiger Zeit ensteht eine
Abneigung gegen die Panik. Bei mir war es so.
Ich habe der Panik geglaubt. "Ja! Oh…" Doch nach einiger Zeit
hat es mich verrückt gemacht. Das war ein großes Problem.
Ich mochte meine Panik nicht. Ich hatte Angst vor der Panik.
Panik vor der Panik. Abneigung gegen die Panik.
Und Ablehnung. Die Angst vor der Panik ist manchmal
schlimmer als die Panik selbst. Und dann ist es als ob… "Hey!"
Man kämpft mit der Panik. Gegen die Panik.
Dadurch ensteht mehr Angst. Also hinter der Angst ist
noch eine andere Angst, die uns dahin führt,
die Angst zu verstärken. Deswegen denke ich
das beste ist… Das beste ist… Die Weisheit, die uns unsere eigene
Wahrnehmung realisieren lässt. Vielleicht haben wir nur
ein kleines Problem. Aber der Geist
verstärkt das Problem. Er bauscht es auf. Und… Die Methode hier ist
Mitgefühl und Meditation. Meditation des ruhigen Verweilens. Und das bringt Frieden –
friedvolle Erfahrungen. Der Geist wird
ruhiger und entspannter. Mit der Kombination
dieser beiden, können wir uns von
der Panik befreien. Und das geht nicht
nur mit der Panik, sondern auch mit anderen
Formen des Leids. Situationen in unserem Leben. Alle haben ihr eigenes Leiden. Alle haben eigene Probleme. Alle haben ein bisschen
unterschiedliche Probleme. Manche sind ein bisschen witzig. Manche erscheinen uns
bedeutungslos. Manche erscheinen uns groß. Einige haben große Probleme, aber empfinden es nicht
als große Probleme. "Das ist okay für mich,"
"Nicht so wichtig?" Es kommt drauf an
wie der Geist darauf schaut. Vielleicht gibt es ein Problem. Das ist verbunden mit, "Jawoll Sir!"
Oder dem Kampf: "Hey, hau ab!" Diese beiden
Ursachen der Probleme. Zum Beispiel… Ich nehme ein
komisches Problem. Was ist ein komisches Problem? Ich kann keins finden. Keine Probleme. Haa… Das ist nicht wirklich witzig. Einige sind besorgt
wegen ihres Bauches. "Mein Bauch sieht so dick aus.
Oh, nein!" Wer weiß? Hmm… Und wenn sie in den
Spiegel gucken… "Huh? Mein Bauch!" Aber… Vielleicht ist der Bauch
gar nicht so dick. Doch wenn man immer wieder
in den Spiegel guckt, denkt man, "Oh ich glaube
mein Bauch ist zu dick." Und so entsteht das im Gehirn. Diese Neuronen
tratschen miteinander: "Stimmt! Dein Bauch ist zu dick!
Das ist nicht gut!" "Du musst etwas unternehmen!
Trainieren!" Oder sowas. "Iss weniger!
Das ist zu viel!" "Aber ich möchte essen!"
"Aber das ist nicht gut!" Der Geist sagt:
"Iss nicht!" Der Bauch sagt:
"Iss!" Und die kämpfen. Und langsam fühlt man sich
total hässlich. Und jeden Tag erscheint der Bauch
dicker und dicker, dabei ist das nicht so! Wer weiß?
Vielleicht wird er dünner! Aber er scheint immer dicker. Läuft man vor anderen
Leuten, denkt man, "Oh, sie guckt auf
meinen dicken Bauch." Oder, "Der guckt auf
meinen dicken Bauch." Aber eigentlich guckt
niemand auf den Bauch. Das sind nur Gedanken. Man kann kaum noch
mit anderen reden. Wird schüchtern,
deprimiert oder schämt sich. Und… Manchmal kommt der Gedanke: "Oh, vielleicht stimmt es nicht!
Vielleicht denke ich das nur!" "Vielleicht habe ich den Gedanken,
vom dicken Bauch selber erschaffen." Dann kann man nachforschen. "Vielleicht gucken die
gar nicht auf meinen Bauch." Und wenn das Ergebnis ist: "Doch! Die gucken
auf meinen Bauch." Aber eigentlich guckt niemand. Dann wird der Gedanke
immer stärker. Und Hoffnung und Angst entstehen.
Ja, Nein, Ja, Nein.. Jedoch… 90% oder 95% ist nicht wahr. Also wenn wir verstehen: "Oh, das
ist nur meine eigene Wahrnehmung." "Mein Bauch ist ein bisschen
dick aber nicht total dick." "Die anderen gucken gar nicht
alle auf meinen Bauch," Dann können wir das loslassen – und uns von dem
Problem befreien. Und das ist die Weisheit. Wie können wir diese Erkenntnis
beibehalten? Vor allem mit der Meditation,
das ist besser. Es geht auch ohne Meditation, aber mit Achtsamkeit,
und mit Gewahrsein. Das ist noch besser. Dann kommen Weisheit
und die Methode zusammen. Vielen Dank!

37 comments

  1. thank you for existing ! You are so precious.. your words are so helpful !!! thank you sooooooooo much !!!!!!!!!!!!! ♥

  2. My girfriend has borderline do you haw som tip for her how to and think vhen panic is comling ?? Greatful for all your ansvers !! no gon eng sory

  3. Wonderful video! As someone who struggled from panic attacks, I can verify that what he is saying is true. We can free ourselves from panic!

  4. I took a ten-day meditation retreat led by this guy, and he is the real deal.
    Here he talks about anxiety, but also, eating disorders and body dysmorphia.
    He uses no western clinical terms (expet "neurons") but that is what he is speaking about.

  5. sir thats my problem my monkey mind is always speaking negative…. and gossiping alot…. make me panic.. and they makes me scared…

  6. Muchas gracias, por tus conocimientos y gran simpatía! Me ayudas mucho para elevar mi conciencia y conocer más mi pensamiento. Un abrazo

  7. 🙏 ringpoche . Can you please some talk on (what is dreams) in Buddhism
    And early morning dreams maybe true is that ? And what is mean passed away person seeing in dreams again and again.
    Thanking you

  8. You will always have an example of a problem when you need one, as long as you remember that the inability to find an example of a problem when you need one, is a problem.

  9. Well I was so anxious I wouldnt even dare leave comments on youtube. Im good now, although I wont ever be checking back to see the lack of thumbs up this comment gets.

  10. Sir Assalamualikum I’m an meditationer from 9 month there was an problem panic disorder but now im free from these but some time it’s attack’s me badly and im feeling low pressure anxiety i want to meet with u at Nepal or where u are there are many natural happen with me,

  11. thanks you very much ! 🙂
    I am also doing some breathing exercice to help me calm down the monkey mind.
    Also dance help me to feel more connected in a kind of trans state / meditation state.

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